Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den verschiedenen Optionen bei LED-Streifen. Geordnet nach Funktion. Mit einem Klick auf ein Bild gelangen Sie zu den einzelnen Kategorien.

Weiße LED-Streifen

  • Große Auswahl an LED-Streifen mit einer festen Lichtfarbe von warm- über neutral- bis kaltweiß.

Tuneable White

  • LED-Streifen mit variabler Farbtemperatur (CCT). Auch Variwhite, Dualwhite oder BiColor genannt.

Farbeffekte mit RGB(W)-LED-Streifen

  • LED-Bänder für stufenlos einstellbare Farbeffekte. Als RGBW auch kombiniert mit weißen LEDs.

Digitale LED-Streifen

  • Pixel-LED-Bänder mit einzeln steuerbaren LEDs für Lauflichter, Effekte, Matrix-Displays uvm.

Neonflex

RGBW Neonflex LED Band
  • Flexible LED-Lichtschläuche ohne sichtbare Einzel-LEDs. Ideal für Akzente, Logos etc.

COB-LED-Streifen

COB LED-Streifen
  • Wie typische LED-Streifen aber ohne sichtbare Einzel-LEDs . Viel kompakter als Neonflex.

Weitere LED-Streifen Variaten:

Neben diesen Standard-Varianten gibt es noch einige weitere Spezial-Typen, die wir kurz vorstellen.

Dies sind:


Welche LED-Streifen sind sinnvoll?

Die Frage, welcher LED-Streifen für welches Projekt am besten geeignet ist, kann natürlich nicht pauschal beurteilt werden. Viele Aspekte müssen bedacht und miteinander abgewogen werden. Z.B.:

  • Gewünschte Helligkeit
  • Gewünschte Funktionen
  • Ansteuerungsmöglichkeiten
  • Preis
  • Installationsaufwand

Je nach Projekt und Budget müssen die diversen LED-Streifen Optionen verglichen werden. Es lassen sich aber ein paar grundsätzliche Aussagen treffen, die den Entscheidungsprozess eventuell beschleunigen.

Kosten der LED-Installation

Mit steigender Helligkeit und Funktionalität steigen die Kosten bei jeder LED-Installation. So sind gewöhnlich alle LED-Streifen über LED-Controller dimmbar und bei größeren Installationen (10 Meter und mehr) fallen die Kosten für eine dimmbare Lösung nicht mehr so spürbar ins Gewicht, so dass man hier generell zu einer dimmbaren Lösung raten kann. Die Dim-Funktion macht die LED-Beleuchtung einfach viel flexibler anpassbar.

Etwas anders ist es bei den Funktionen einstellbare Farbtemperatur und Farbeffekte. Für beides werden deutlich mehr LEDs benötigt. So wird eine einstellbare Farbtemperatur über gemischte warmweiße und kaltweiße LEDs realisiert, Farbeffekte über die Kombination von roten, grünen und blauen LEDs.

D.h. es müssen mehr LED-Chips verbaut und angesteuert werden. Grob kann man sagen, dass die Funktion einstellbare Farbtemperatur die Kosten der gesamten Installation um min. 50% erhöht. Bei Farbeffekten ist es meist sogar noch etwas mehr.

Installationsaufwand

Beim Aufwand der Installation lässt sich eine ganz klare Abstufung festmachen.

Einfache weiße LED-Streifen:

Sie haben nur 2 Anschlüsse (Plus & Minus), können folglich überall mit 2-adrigen Kabeln arbeiten und da die LED-Streifen selten breiter als 10mm sind, passen Sie auch in alle gängigen Aluprofile.

Variable Farbtemperatur:

Hier gibt es jeweils 3 Anschlüsse – warmweiß, kaltweiß und das gemeinsame Plus. Es müssen demzufolge 3-adrige Kabel für die Installation verlötet werden, was i.d.R. aber kein großer Aufwand ist. Die LED-Controller müssen meist größer ausgelegt werden, da ja 2 Kanäle versorgt werden müssen.

Farbeffekte:

Für Beleuchtungen mit Farbeffekten werden RGB oder häufiger RGBW-LED-Streifen eingesetzt, da reine RGB-LEDs kein natürliches Weiß erzeugen können. Bei RGBW gibt es dann insgesamt 5 Anschlüsse (Rot, Grün, Blau, Weiß & das gemeinsame Plus), so dass 5-adrige Kabel zum Einsatz kommen müssen. Dies kann den Installationsaufwand schon deutlich erhöhen und auch den Platzbedarf für Kabel und Verbindungen. An jeder Verbindung oder Unterverteilung müssen dann z.B. immer 5 WAGO-Klemmen (oder eine andere Verbindungstechnik) gesetzt werden.

Einfaches Weiß, Einstellbare Farbtemperatur oder RGBW?

Wenn Sie unbedingt auch intensive Farbeffekte wünschen, ist die Entscheidung klar. Dann muss es eine RGBW-Installation sein. Überlegen Sie jedoch, wie häufig Sie die Farbeffekte später wirklich einsetzen und ob es ggf. die Mehrkosten – insbesondere im Vergleich zu einer einfachen weißen Lösung – rechtfertigt.

„Tuneable White“ (also eine Lösung mit einstellbarer Farbtemperatur) ist dann sinnvoll, wenn Sie den Raum zu ganz verschiedenen Tageszeiten und auch für unterschiedliche Aufgaben nutzen. Stichwort: Human Centric Lighting (HCL). Ein gutes Beispiel ist eine Küche, die vielleicht auch noch einen Esstisch beinhaltet. Bei der Essens-Vorbereitung am Vormittag kann eine eher kühlere Beleuchtung sehr sinnvoll sein. Zum Abendbrot möchte man sicher eine wärmeres Licht im Raum. Auch im Wohnbereich kann eine veränderbare Farbtemperatur sinnvoll sein.

Zu erwähnen ist, dass auch mit RGBW-LEDs verschiedene Farbtemperaturen realisiert werden können. Für ein kühleres Weiß wird den meistens warmweißen LEDs bei RGBW etwas blaues LED-Licht zugemischt. Das Ergebnis ist ggf. nicht ganz so präzise und hochwertig, wie bei richtigen CCT-LED-Streifen, aber für den Heimgebrauch doch meist ausreichend.

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